Von der Profond Vorsorgeeinrichtung – dem ersten von Versicherern unabhängigen Anbieter von Vorsorgelösungen für KMU in der Schweiz – anno 1990

Invalidenwelle folgt dem Börseneinbruch

Impressum: aus dem Geschäftsbericht der Profond Vorsorgeeinrichtung: Herbert Brändli, Präsident des Stiftungsrates, 1. Juni 2005

Dokumentation

Geschäftsbericht 2004 der Profond Vorsorgeeinrichtung (pdf, 1,2 MB)

Vor Jahresfrist war ungebremstes Wachstum angesagt. Heute blicken wir zurück: haben sich die Erwartungen erfüllt? – Die Profond und der Vorsorgemarkt Schweiz – einige Fakten und Zahlen.

Vor Jahresfrist durfte ich an dieser Stelle den Aufbruch zu neuen Ufern verkünden. Angesagt war ein ungebremstes Wachstum. Unsere quantitativen und qualitativen Erwartungen wurden nochmals übertroffen. Mittlerweile vertrauen auch renommierte internationale Gesellschaften auf unsere Dienste. Die Zahl der Anschlusspartner hat um 53 Prozent auf 580 zugenommen während die Zahl der Versicherten um 95 Prozent auf 8500 anstieg. Pro Anschlusspartner zählen wir zur Zeit 14,7 Versicherte. Nach einem Plus von 119 Prozent beträgt das Vermögen mittlerweile rund 600 Millionen Franken.

Die Bewirtschaftung des Stiftungsvermögens steht im Zentrum unseres Handelns. Das Jahr 2004 war aus anlagetechnischer Sicht kein hervorragendes Jahr. Dennoch wurde mit 4,7 Prozent eine Rendite erzielt, die wohl im schweizerischen Durchschnitt, aber
0,6 Prozent über der selbst gesetzten Benchmark lag. Das langjährige Mittel seit Gründung der Profond wurde damit leicht auf 6,1 Prozent reduziert.

Nach Vorlage des Jahresergebnisses hat der Stiftungsrat beschlossen, dass

  • die Beitragsreserven, die mit einem temporären Verwendungsverzicht versehen waren, per 1. Juli 2005 wieder freigegeben werden
  • den Versicherten, die am 1. Juli 2005 im Bestand der Profond sind und dies auch am 31. Dezember 2004 waren, eine Zusatzgutschrift in Höhe von 1,75 Prozent des individuellen Vermögens gewährt wird.

Die Profond Vorsorgeeinrichtung bleibt von der Invalidisierungswelle nicht verschont, die über die Schweiz hinweg schwappt. Die Kosten der staatlichen IV explodieren förmlich. Seit 1990 haben ihre Ausgaben um 166 Prozent zugenommen obwohl die Pensionskassen den grössten Teil der neu anfallenden Invaliditätskosten tragen. Die Herausforderung diese Kosten in den Griff zu bekommen ist gross und wird uns in nächster Zeit stark beschäftigen. Nur eine rasche Rückkehr an den Arbeitsplatz kann dauernde Invalidität verhindern. Wir müssen darum eine sehr frühe Wiedereingliederung von erkrankten Versicherten anstreben. Wir wollen hiezu eng mit den Arbeitgebern zusammenarbeiten, suchen nach neuen Wegen und vertrauen dabei auf ausgewiesene Spezialisten.

Die Profond Vorsorgeeinrichtung war 2004 massgeblich an der Gründung der PKRück beteiligt, einer Lebensversicherungsgesellschaft, die nur für Pensionskassen da ist. Als Selbsthilfeorganisation sichert sie nicht nur die Todesfall- und Invaliditätsrisiken finanziell ab, sondern verhindert gleichzeitig mit Hilfe eines professionellen Case Management vermeidbare Schäden. Die PKRück stellt ihr Fachwissen und ihre Fachleute allen Stiftungen, die sich bei ihr versichern, kostenlos zur Verfügung.       top ↑

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